Behördengänge
Finden Sie spezialisierte Pflegedienste für Behördengänge in einer Stadt Ihrer Wahl. 138 Anbieter in 73 Städten — kostenlos vergleichen.
Behördengänge - Verfügbare Städte
Kategorie: Hauswirtschaftliche Versorgung
Verfügbar in 73 Städten in ganz Deutschland
Insgesamt 138 Pflegedienste bieten diese Leistung an
Wählen Sie eine Stadt, um Pflegedienste für Behördengänge zu finden:
Baden-Württemberg
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Häufige Fragen zu Behördengänge
Anträge, Bescheide und Termine überfordern viele ältere Menschen, besonders wenn Formulare nur noch online verfügbar sind. Die Leistung umfasst praktische Hilfe im Alltag:
- Post sichten, Fristen notieren und Unterlagen ordnen
- Formulare gemeinsam ausfüllen, etwa bei Rentenversicherung, Sozialamt oder Wohngeldstelle
- Begleitung zu Terminen bei Ämtern, Bank oder Pflegekasse
- Unterlagen einreichen oder abholen
Rechtsberatung gehört nicht dazu. Bei Widersprüchen, etwa gegen einen Pflegegrad-Bescheid, helfen Pflegeberatungsstellen, Sozialverbände oder Fachanwälte.
Behördengänge sind in der Regel keine hauswirtschaftliche Versorgung im Sinne der Pflegesachleistung. Die Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen ist aber ein typischer Baustein der Angebote zur Unterstützung im Alltag. Anerkannte Anbieter können deshalb über den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI abrechnen, der 131 € im Monat beträgt und ab Pflegegrad 1 gilt. Welche Tätigkeiten ein Anbieter abrechnen darf, legt seine Anerkennung nach Landesrecht fest. Fragen Sie vorab nach.
Kostenlos ist die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI: Pflegeberaterinnen und Pflegeberater helfen bei Anträgen rund um die Pflege und kommen auf Wunsch nach Hause.
Viele Pflegedienste bieten Behördengänge über ihren Betreuungs- oder Alltagsbereich an. Anerkannte Alltagsbegleiter haben meist mehr Zeit für Begleitungen. Wichtig in jedem Fall: Wer für jemand anderen handeln soll, braucht eine schriftliche Vollmacht. Für weitreichende Angelegenheiten ist eine Vorsorgevollmacht sinnvoll.
Besonders häufig wird Unterstützung gebraucht beim Antrag auf einen Pflegegrad oder dessen Erhöhung, beim Schwerbehindertenausweis, bei Anträgen auf Wohngeld oder Grundsicherung im Alter, bei der Befreiung von Zuzahlungen der Krankenkasse und beim Rundfunkbeitrag. Auch der Umgang mit Bescheiden der Pflegekasse sorgt oft für Unsicherheit. Hier hilft es, alle Unterlagen an einem Ort zu sammeln und Fristen sichtbar zu notieren. Ein Pflegetagebuch erleichtert zudem Anträge, weil der tatsächliche Hilfebedarf darin dokumentiert ist.
- Wie geht der Anbieter mit vertraulichen Unterlagen und Daten um?
- Ist klar geregelt, welche Vollmachten nötig sind und wer Entscheidungen trifft?
- Werden Angehörige über wichtige Fristen informiert, wenn die pflegebedürftige Person das wünscht?
Weiterlesen: Vollmacht und Patientenverfügung, Kostenlose Pflegeberatung und der Ratgeber zum Entlastungsbetrag. Passend dazu: Haushaltsorganisation.
Ähnliche Pflegeleistungen
Bieten Sie Behördengänge an?
Erstellen Sie jetzt kostenlos Ihr Profil und werden Sie von Angehörigen in Ihrer Region gefunden.
Kostenlos eintragen