Kombinationsleistung – Definition & Bedeutung
Die Kombinationsleistung ist für viele Familien der Königsweg: Ein ambulanter Pflegedienst übernimmt einen Teil der Versorgung über die Pflegesachleistung, die Angehörigen pflegen weiter mit – und erhalten dafür anteiliges Pflegegeld.
So funktioniert die Berechnung
Entscheidend ist, wie viel Prozent des Sachleistungsbudgets der Pflegedienst tatsächlich abrechnet. Der Rest wird als Pflegegeld-Anteil ausgezahlt:
| Genutzte Sachleistung | Ausgezahltes Pflegegeld |
|---|---|
| 25 % | 75 % des Pflegegeldes |
| 50 % | 50 % des Pflegegeldes |
| 75 % | 25 % des Pflegegeldes |
| 100 % | kein Pflegegeld |
Für wen lohnt sich die Kombinationsleistung?
Die Kombinationsleistung ist ideal, wenn Angehörige die Pflege überwiegend selbst übernehmen, aber bei einzelnen Aufgaben – etwa der morgendlichen Grundpflege – professionelle Unterstützung durch die ambulante Pflege wünschen. Sie wird bei der Pflegekasse beantragt; an die gewählte Aufteilung sind Sie grundsätzlich 6 Monate gebunden.
Häufig gestellte Fragen
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